Schwangerschaftsübelkeit: Vom Essen und Niesen

Wenn es etwas gibt, womit ich in meiner Schwangerschaft nicht gerechnet hab, dann ist es die leidige Übelkeit. Schließlich wusste ich, dass sich meine Mutter in ihren Schwangerschaften pudelwohl gefühlt hat – und der Apfel fällt ja bekanntermaßen nicht weit vom Stamm.

Und so bin ich fest davon ausgegangen: Das bleibt mir erspart. Außerdem habe ich quasi einen Kuhmagen, selbst ein schimmliges Brot kann mir nix anhaben. In der Schwangerschaft – so musste ich es am eigenen Leibe erfahren – kann es allerdings jeden treffen. Etwa ab der 7./8. Schwangerschaftswoche sah mein Tagesrhythmus folgendermaßen aus:

Morgens wache ich mit flauem Magen auf und die Nahrungsaufnahme wird zum tagesfüllenden Programm: Was essen? Was trinken? Was, wenn’s nicht drin bleibt?

Der erste Versuch eine mickrige Brötchenhälfte mit Quark zu essen, führt zu einer Rebellion meines Magens. Statt zu kotzen, entscheidet sich mein Körper für einen widerlichen Nieser, quasi als Übersprungshandlung. Nicht auszuschließen, dass der ein oder andere Brötchenkrumpen dabei wieder mit raus katapultiert wurde, aber die erste Challenge der Nahrungsaufnahme ist somit halbwegs überstanden.

essen schwangerschaft

Macht euch die Anfangsschwangerschaft auch zu schaffen? Ich habe mir im Laufe der Zeit zur Bekämpfung der Schwangerschaftsübelkeit einige Rituale und Tipps zu eigen gemacht. Vielleicht ist für die ein oder andere Leidensgenossin etwas mit dabei:

Tipps gegen Übelkeit am Morgen

  • Salzige Cracker oder Kekse direkt nach dem aufwachen essen (am besten direkt neben dem Bett bevorraten).
  • Joghurt oder Smoothies für den Start in den Tag
  • ausreichend trinken – am besten stilles Wasser auf Zimmertemperatur.

Tipps gegen den flauen Magen

  • am besten viele kleine Mahlzeiten oder Snacks über den Tag verteilt essen. Das verhindert das Absinken des Blutzuckerspiegels.
  • Getränke ohne Kohlensäure wie Tee oder stilles Wasser trinken (Mein Tipp für den Abend: der Guten Abend Tee von Alnatura).
  • Punktmassage am inneren Handgelenk. Der Akkupressurpunkt liegt etwa zwei Zentimeter oberhalb der Stelle, an der man den Puls fühlt. Es soll helfen, leicht auf diesen Punkt zu klopfen oder zu drücken.
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